Wahlinformation Liste 1 – Nr.03

Liebe Kolleginnen, Kollegen –
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sehen uns leider gezwungen, einige Unterstellungen und falsche Behauptungen aus der letzten CTT Betriebsrats-Info 51/335 zu kommentieren und klar zu stellen.

Es hat keinen Wortbeitrag von CTT-Delegierten und des Betriebsratsvorsitzenden Harro Jakobs zu dem Thema Umgang mit einer Listenwahl und denen daraus resultierenden Konsequenzen gegeben. Auch in persönlichen Gesprächen mit den CTT-Delegierten war das kein Thema. Ich hatte nachgefragt, ob die Kandidatur von mir unterstützt wird und weshalb HHLA-CTT keinen eigenen /eigene Kandidaten/Kandidatin zur Aufsichtsratswahl nominiert. Weiterhin wird bewusst der Eindruck erweckt, als ob Thomas Mendrzik in seiner Zeit als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der HHLA-AG, über Details zur Betriebsschließung oder Verschmelzung informiert, bzw. an den Verhandlungen und Entscheidungen beteiligt war.

  1. Verhandlungen und Gespräche hierzu wurden vom Betriebsratsvorsitzenden Arno Münster für den HHLA Gemeinschaftsbetriebsrat und vom Betriebsratsvorsitzenden Frank Ladwig für HHLA-CTT mit dem Arbeitsdirektor der HHLA-AG Heinz Brandt geführt. Das war allgemein bekannt – über Inhalte wurde nichts öffentlich gemacht!
  2. Thomas Mendrzik war zu keiner Zeit an den Verhandlungen beteiligt oder über Details informiert!
  3. Eine geplante Verschmelzung ist in erster Linie eine Aufgabe der betroffenen Betriebsratsgremien und erst danach ein Zustimmungsverfahren im Aufsichtsrat! Nachdem die Verhandlungen abgebrochen wurden, ist das Thema nie im Aufsichtsrat behandelt worden.
    Das Thema Verschmelzung oder Schließung wurde also nie im Aufsichtsrat behandelt!
  4. Richtig ist, dass Arno Münster, Frank Ladwig und Thomas Mendrzik gemeinsam mit dem Arbeitsdirektor und Vorstand Heinz Brandt, unter Beteiligung der Agentur für Arbeit, Regelungen zur Qualifizierung, mit dem Ziel Erhalt der Arbeitsplätze im Konzern, vereinbart hatten. Übrigens, ein echtes Erfolgsmodell in der Finanz- Wirtschaftskrise, was für die Kolleginnen und Kollegen ein echter Mehrwert war und die Arbeitsplätze im Konzern abgesichert hat. Niemand hatte seinen Arbeitsplatz verloren! In dieser Form hat es keine vergleichbare Qualifizierungsoffensive während der Krise in Deutschland gegeben. Darauf bin ich noch heute stolz! Dass dies ein gutes Modell war, wurde im Übrigen auch von der Gesellschaft Mitbestimmung, der Hans Boecklerstiftung, bestätigt.
  5. Wer mit Fake News und unwahren Behauptungen diesen Eindruck erweckt und Belegschaften konzernweit über das Intranet bewusst falsch informiert, hat einzig und allein das Ziel, Glaubwürdigkeit und Ansehen einzelner Personen zu beschädigen. Das ist kein wie von Liste 1 gewünschter und praktizierter fairer Umgang miteinander. Kolleginnen und Kollegen, bildet euch selbst eine Meinung. Aber seit Donald Trump scheint der Umgang mit Fake News bei dem Einen und dem Anderen wohl zum persönlichen Stil zu gehören. Gegen Hetze im Netz kann man sich schlecht wehren, auch aus diesem Grund hat Stuart Cantlay eine eigene Homepage hhla.net geschaltet. Kolleginnen und Kollegen, besucht die Homepage! Liste 1 wird sich weiterhin fair und kollegial verhalten.
  6. Übrigens ist es für die Kandidatinnen/Kandidaten der Liste 1 selbstverständlich, dass wir mit der Aufsichtsratsvergütung nicht unser Einkommen erhöhen wollen, sondern selbstverständlich, satzungsgemäß an ver.di und die Hans Boecklerstiftung abführen. Der guten Ordnung halber erwähne ich, dass ich seit meinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat der HHLA-AG, förderndes Mitglied der Hans Boecklerstiftung bin, weil ich von der Unternehmensmitbestimmung überzeugt bin.

Kolleginnen und Kollegen, wenn die Reeder sich in nur noch drei Konsortien zusammenschließen und die Containerterminals nach Einzelinteresse wechseln, dürfen insbesondere die gewerblichen Beschäftigten nicht darunter leiden. Die Lösung ist nicht, die Vereinzelung von Interessen der Belegschaften auf den Containerterminals, sondern ein gemeinsames politisches Handeln. Das schließt auch den GHB und die Lascher mit ein.  

Thomas, Stuart, Christine, Andreas

 

Aufsichtsratswahl
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