Wahlinformation Liste 1 – Nr.01

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit beziehen wir Stellung auf die Publikationen des Vertrauensleute Vorstandes des HHLA Gemeinschaftsbetriebes.

Jetzt reden wir Klartext…hier ist unsere Sichtweise, ergänzt um Fakten.

  1. Auf der Nominierungskonferenz am 10.04.2017 im Duckdalben wurde uns mitgeteilt, dass es nicht möglich ist, Frau Essinger mit auf eine gemeinsame ver.di Liste zu nehmen, weil sie kein ver.di Mitglied ist und es auch nicht werden möchte. Welche Gespräche hierzu geführt wurden und über die Inhalte wissen wir nichts Genaues. In ihrer E-Mail vom 12.04.2017 äußerte Frau Essinger den Wunsch ebenfalls auf der ver.di Liste zu kandidieren. Eines hätte ver.di aber klar erkennen können, ohne Kompromiss, ist eine Persönlichkeitswahl unmöglich.
  2. Auf der Nominierungskonferenz wurde seitens ver.di ein ausgewogener Reihungsvorschlag unterbreitet, der die Struktur der HHLA-Betriebe und die zwingend vorgeschriebene Geschlechterquote erfüllte. Der Betriebsratsvorsitzende der HHLA stellte den ver.di Vorschlag in Frage und schlug eine andere Reihung vor. Dieser Vorschlag setzte sich durch. Zu diesem Zeitpunkt konnte man eine Persönlichkeitswahl erwarten, sodass sich eine weitere Diskussion über die Reihung erübrigte.
  3. Durch die Bekanntgabe Frau Essingers, eine eigen Liste einzureichen, war ALLEN Beteiligten klar, dass es nicht zur Persönlichkeitswahl kommen wird und ab Listenplatz drei, alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten nur Zählkandidaten sind.Da nur drei Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden, sind alle weiteren Listen Plätze für Euch nicht mehr wählbar.Vor diesem Hintergrund gab es die Anfrage von Thomas Mendrzik an ver.di, ob es nicht eine zweite ver.di Liste geben kann. Dieses ist übrigens keine ungewöhnliche Regelung. Hierzu war ver.di nicht bereit. Aus diesem Grund teilten wir ver.di mit, eine eigene unabhängige Liste einzureichen, damit die Kolleginnen und Kollegen eine größere Auswahl an Kandidaten haben.Dieser Weg ist eine demokratische Selbstverständlichkeit und verbessert das Listenwahlverfahren. Was keine Selbstverständlichkeit ist, dass mit Telefonanrufen Druck auf Kandidatinnen und Kandidaten aufgebaut wurde, um von ihrer Kandidatur Abstand zu nehmen!
  4. Die Veröffentlichung des Vertrauensleute Vorstandes ist reiner Populismus und hat nur das Ziel, Kolleginnen und Kollegen, die anderer Meinung sind auszugrenzen und persönlich zu beschädigen. Durch Fake News und Unwahrheiten wird massiv Einfluss genommen.

Wir kandidieren nicht gegen ver.di, sondern für die Ziele der Gewerkschaft ver.di! Auch nach der Wahl müssen wir gemeinsam Arbeitnehmerinteressen vertreten. Wir fordern alle Beteiligten auf, fair und kollegial miteinander umzugehen.

 Thomas, Christine, Stuart, Andreas

Aufsichtsratswahl

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Dies ist nicht die offizielle Internetseite der Hamburger Hafen und Logistik AG.